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International:

Rügenwalder Mühle Nordwest-Cup

Termin 2019: 24.-27. Januar

 

Mannschaften

3. Spieltag 

 

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Rügenwalder Mühle Nordwest-Cup

Internationales Schachturnier 2019

24.-27. Januar 

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Denksport Im Landkreis

(Bericht der NWZ vom 27.11.2018)

 

 

Kampf der Könige im Ammerland

Wolfgang Alexander Meyer 

Jugendliche interessieren sich nach wie vor für das Strategiespiel. Sie bestreiten ihre Partien oft in den Schach AG’s ihrer Schulen.

 

Im Ammerland Konzentriert sitzen sich die beiden Jungen gegenüber. Ihre Blicke sind auf den kleinen Tisch, der sich zwischen ihnen befindet, gerichtet. Dort stehen noch 24 Figuren auf einem braun/weiß karierten Spielbrett – es waren einmal 32. Am Ende des Spieles werden wohl nur noch ein paar von ihnen übrig sein, denn Hannes und Lennard spielen Schach.

 

Bei dem Denksport, in dem momentan die Weltmeisterschaft in London ausgetragen wird, geht es darum, den König des Gegners „matt“ zu setzen. Das bedeutet, dass dieser sich einem Angriff weder durch Flucht noch durch einen Gegenangriff entziehen kann.

 

Von der WM in London haben Hannes und Lennard noch nicht viel mitbekommen. Sie kommen jeden Montag zur Schach AG des Gymnasiums Westerstede, um ein paar Partien zu spielen.

 

Letzte reguläre WM-Runde

 

Während die beiden in der Bibliothek ihrer Schule gegeneinander antreten, bereiten sich in London Herausforderer Fabiano Caruana (USA) und Titelverteidiger Magnus Carlsen (Norwegen) auf die letzte reguläre Partie dieser WM vor. Denn nach elf von zwölf gespielten Runden haben beide Spieler fünfeinhalb Punkte auf ihrem Konto – jede Partie endete unentschieden oder Remis, wie es der Schachspieler nennt. Kommt es in diesem Spiel zu keiner Entscheidung, wird in Tiebreak-Modus weitergespielt.

 

Zumeist per Video-Stream über das Internet verfolgen Schachfans auf der ganzen Welt die Partien. Und auch im Ammerland findet der Schachsport nicht nur am Westersteder Gymnasium Anklang.

 

Die meisten Ammerländer Spieler sind Mitglied im einzigen verbliebenen Schachverein des Landkreises, dem „Schwarzen Springer“ aus Bad Zwischenahn. Andere Gruppen waren der „Weiße Turm“ aus Rastede, der „Freibauer“ aus Westerstede oder die Schachgruppe Apen.

 

75 aktive Mitglieder

 

„Diese Gruppen haben sich mittlerweile aufgelöst oder den Spielbetrieb weitgehend eingestellt“, berichtet Thomas Künzler, Pressewart vom Schwarzen Springer. Sein Verein zähle aktuell 75 aktive Mitglieder, 21 davon aus dem Jugendbereich.

 

Dass das Duell um den Weltmeisterschaftstitel auch im Ammerland mit großem Interesse verfolgt wird, kann Künzler bestätigen: „Beim Jugendtraining am Freitag spielt die WM in London natürlich eine große Rolle.“ Die Jugendlichen würden sich sehr für die Partien interessieren und diese auch brandaktuell diskutieren. Trotzdem könne man die Fan-Szene nicht mit Fußball- oder Formel-Eins-Fans vergleichen.

 

„Das liegt vor allem daran, dass die Spieler bis zu fünf Stunden Bedenkzeit für ihre Züge haben“, erklärt Künzler. Für Zuschauer könne das sehr ermüdend werden. Deshalb analysiere man die Matches im Nachhinein.

 

Viele Schach AG’s an Schulen

 

Auch wenn die Schach-Vereine im Ammerland nach und nach verschwunden sind, sind es doch gerade die jungen Spieler, die oft im Ganztagsangebot ihrer Schulen immer noch gegeneinander antreten. „Wir haben unser eigenes Jugendtraining im Verein, besuchen aber auch die AG’s in den Schulen und bieten selbst welche an. Zum Beispiel in Rostrup, Bad Zwischenahn und Apen“, berichtet Künzler.

 

An den Ammerländer Schulen versuchen die Vereinsmitglieder und Lehrer wie Christoph Heidmeier, dem Nachwuchs das Spiel der Könige näher zu bringen. „Beim Schach trainiert man seine Konzentration und auch das vorausschauende Denken“, berichtet der Leiter des AG am Westersteder Gymnasium.

 

Heidmeier hat für seine Schüler ein vielfältiges Angebot: „Manche wollen einfach nur gegeneinander spielen. Andere lösen Aufgaben und erwerben Schachdiplome“, sagt er. Für Schüler, die es etwas abstrakter mögen hat er sogar ein Schachbrett für drei Spieler da. Und mit diesem Angebot kann Heidmeier punkten – den Schülern ist es freigestellt, ob sie die AG besuchen oder nicht. Die meisten von ihnen kommen regelmäßig vorbei.

 

Schon jung an der Weltspitze

 

Wie Fabiano Caruana und Titelinhaber Magnus Carlsen ihre Partie beendet haben, stand zum Redaktionsschluss dieses Textes noch nicht fest. Eines haben sie mit dem Ammerländer Nachwuchs gemeinsam: Sie haben beide jung angefangen zu Spielen. Und das hat sich ausgezahlt, denn mit nicht einmal 30 Jahren haben sie es bis in die Weltspitze des Schachsports geschafft.

 

Quelle: https://www.nwzonline.de/ammerland/lokalsport/im-ammerland-denksport-im-landkreis-kampf-der-koenige-im-ammerland_a_50,3,1377630694.html (Abgerufen 09.12.2018)

 

 

 

Schach WM Public Viewing ab 15 Uhr in der Realschule - Übertragung vom NDR

 

Liebe Schachfreunde,

im anliegenden Link ist die Berichterstattung des NDR aus der Sendung Hallo Niedersachsen zu finden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den freundlichen Mitarbeitern vom NDR und allen Helfern der Aktion! Glückwunsch an Magnus Carlsen zu seinem vierten Weltmeistertitel!

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Paukenschlag:

Schwarzer Springer macht Schlagzeilen!

Schachspieler besuchen die NWZ und nehmen an Redaktionskonferenz teil.

Dass Schachspieler lange am Brett sitzen können und dabei wenig sagen, ist bekannt. Dass Schachspieler in der NWZ-Redaktionsrunde sitzen und live die Entstehung einer Tagesausgabe der NWZ miterleben, ist neu.

Wie es dazu kam: Hans-Gerd Arntken verweilte im Kurzurlaub im Allgäu. Während eines interessanten Gesprächs mit dem Redakteur der dortigen Mindelheimer Zeitung Johann Stoll, sprach man auch über die NWZ und Herrn Lars Reckermann, die sich aus früher Zusammenarbeit kannten. Hans-Gerd durfte dann herzliche Grüße mit in den Norden nehmen und Herrn Reckermann übermitteln. „Gesagt getan“, dachte sich Hans-Gerd.

Herr Reckermann hat sich sehr über die Grüße gefreut: „Wie klein die Welt doch ist“!, und Hans-Gerd die Möglichkeit geboten, das NWZ-Medienhaus mit Freunden zu besuchen.   

Zunächst wurde im Büro von Herrn Reckermann die Pressearbeit und die Bereiche der NWZ beleuchtet. Als Regionalzeitung sieht man daher auch den Schwerpunkt der Berichterstattung zu Themen, die den Nord-Westen betreffen. Überregionale Themen werden in der Regel durch Presseagenturen (z.B. dpa) recherchiert und zugeliefert.  Der Trend geht ganz klar zur digitalen Zeitung, auch wenn die Printausgabe immer noch gut funktioniert. Auf einem „Daschbord“ (Monitor) kann direkt gesehen werden, wie viele Menschen grade die NWZ-Online lesen und welche Artikel besonders oft angeklickt werden. Neben den Fragen zu den Arbeitsabläufen bei der NWZ wurde auch über das Thema „Fakenews“ diskutiert.

Nach dem Wechsel in den Redaktionsraum durften die Schachfreunde dann die gesamte Redaktionskonferenz mitverfolgen. Neben den Redakteuren aus Oldenburg waren noch viele weitere Redakteure per Videokonferenz zugeschaltet. Die Themen und Schwerpunkte für die Ausgabe am nächsten Tag wurden dann ausführlich besprochen und festgezurrt.  

Im Anschluss konnten noch Fragen gestellt werden und Kritik geübt werden. Besonders interessierte Hans-Gerd hier, warum so häufig die Formulierung „Paukenschlag“ in der NWZ verwendet wird und spielte nochmal auf den Besuch der Schachgroßmeister Karpov und Estrin in den 1970er Jahren in Bad Zwischenahn an - der seinerzeit ebenfalls mit diesem Begriff angekündigt wurde.

Für die Schwarzen Springer war es ein sehr spannender Tag bei der NWZ, bei dem viel gelernt wurde. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Nordwest-Zeitung und Herrn Lars Reckermann für die Einladung!

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2. Turnier der Schach-AGs

 

Mit genau 100 Schülerinnen und Schülern startete das zweite Schach-AG-Turnier mit 21 Schulen aus den Landkreisen Ammerland und Wesermarsch sowie der Stadt Oldenburg. Als Spielort konnte das Bildungszentrum des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung e.V. (NSI), gewonnen werden. Gespielt wurde in vier Jahrgangsklassen (erste und zweite Klasse D, dritte und vierte Klasse C, fünfte und sechste Klasse B sowie siebte bis zehnte Klasse A).

In insgesamt sieben Partien mit einer Bedenkzeit von jeweils einer halben Stunde konnten die angehenden Schachmeister mit langen Rochaden, Schäfermatt und anderen taktischen Manövern spannende Partien zeigen. Am Ende siegten in ihren jeweiligen Jahrgangsgruppen Theo Hohnwald (Grundschule Haarentor), Michail Sidliareuskij (Grundschule Sandkrug), Leif Bellmann (Gymnasium Bad Zwischenahn) und Jannes Gerdes (Brakenhoffschule Westerstede).

Der Fortbildungsleiter des Studieninstituts Jörg Jäger begrüßte die anwesenden Kinder, Eltern und Lehrer und wünschte den Spielern neben den richtigen Zügen in den Partien viel Spaß am Spielen. Er bedankte sich beim Schachverein Schwarzer Springer Bad Zwischenahn für die Ausrichtung und die Organisation des Turniers im Hause.

Die Abschlusstabellen sind in der Anlage zu finden:

Tabelle Gruppe A
gruppeA.pdf
PDF-Dokument [247.1 KB]
Tabelle Gruppe B
gruppeB2.pdf
PDF-Dokument [246.9 KB]
Tabelle Gruppe C
gruppeC2.pdf
PDF-Dokument [256.8 KB]
Tabelle Gruppe D
gruppdeD.pdf
PDF-Dokument [252.6 KB]

Grillfest mit Schachweltmeister Anatoli Karpov und Hans-Gerd

 

Am 02.03.2018 fand das jährliche Saisonabschlussgrillen des Schachvereins bei Frank Schulze statt. Über 30 Schachfreunde haben dieses Jahr den Weg zu Frank gefunden, der die Festlichkeit mit seiner Frau wiederholt für alle Anwesenden toll organisiert hat. Vielen Dank dafür!!!!

Über vier Stunden konnten sich die Schachfreunde bei Speis und Trank und einem Freiluftschachspiel amüsieren und fachsimpeln. Besonderes Highlight war die Verabschiedung vom ehemaligen Vorsitzenden, Hans-Gerd Arntken im festlichen Rahmen, der mit einem Fotobuch mit dessen Erinnerungen an 42 Jahre Vereinsleben und Vorsitzendentätigkeit geehrt wurde. Darüber hinaus konnten alle eine von ihm bei einem Simultanwettkampf gegen den damaligen Schachweltmeister Anatoli Karpov gespielte Partie am Freiluftschach mitverfolgen und ihre Ideen zu einem insgesamt rundum gelungenen Abend beitragen.

 

Bild: Kiebitze staunen über die Partie von Hans-Gerd gegen Weltmeister Anatoli Karpov

Aufhören, wenn es am Schönsten ist

 

Hans-Gerd Arntken tritt nach 42 Jahren als Vorsitzender des Schachvereins zurück

 

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Schachfreunde vom Schwarzen Springer Bad Zwischenahn wurde eine umfassend positive Bilanz gezogen.

Seit langem waren mal wieder 6 Mannschaften im Ligaspielbetrieb im Einsatz, von denen zwei in die nächsthöhere Liga aufsteigen konnten. Der Kassenbestand ist im Verein bei einem Mitgliederrekord von 83 Schachfreunden als sehr solide zu bezeichnen. Der Schwarze Springer stellt mit Jannes Gerdes den U12 Landesmeister. Tom Peters konnte beim mit Rekordteilnehmerzahl von 378 Teilnehmern besetzten Rügenwalder Mühle Nordwest-Cup sensationell unter den ersten 10 landen. In der Region wurde mit dem ersten AG Turnier mit über 100 Schülerinnen und Schülern neben der regelmäßigen Betreuung verschiedener Grundschulen eine erfolgreiche Plattform zur Nachwuchsförderung im Schachsport geschaffen.

Der Verein ist also rundum bestens aufgestellt und sieht seine Aufgabe insbesondere in der nachhaltigen Förderung der Jugendarbeit.

In dieser Situation hat sich der langjährige Vorsitzende, Hans-Gerd Arntken, entschieden, sein Amt abzugeben und die Geschicke in die Hände eines jüngeren Schachfreundes zu legen. Henning Reins, ebenfalls schon langjähriges Vereinsmitglied seit Jugendzeiten, erklärte sich bereit, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Einstimmig wurde er von den Anwesenden zum neuen Vorsitzenden gewählt und beendete seine Rede mit den Worten seines Vorgängers: „Wir müssen an einem Strang ziehen und nicht nur das, sondern auch in die gleiche Richtung!“


Ebenfalls niedergelegt hat Carsten zur Brügge sein Amt als Kassenwart. Hier wurde mit Rainer Kuhlmann ein erneuter Fachmann gefunden, der, ebenfalls einstimmig gewählt, zukünftig die finanziellen Belange des Vereins verwaltet. Einstimmig gewählt füllt künftig Martin Wichelmann das Amt des 2. Vorsitzenden aus. Axel Buntemeyer als Materialwart, Thomas Künzler als Pressewart, Klaas Ansmann als Jugendwart und Frank Schulze als Turnierleiter wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

 

 

(Der neue Vorstand von links nach rechts:

Rainer Kuhlmann, Henning Reins, Klaas Ansmann, Thomas Künzler, Martin Wichelmann, Frank Schulze, es fehlt Axel Buntemeyer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann sind wir Wo?

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Montags ab 19.30 Uhr

  • Vereinsheim            Haus Brandstätter

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  • Cafe Wandelhalle     Auf dem Hohen Ufer

 

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  • Realschule Humboldtstraße 1d

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