Schwarzer Springer e. V.       M a n n s c h a f t e n

Saison 2017 / 2018

Springer schlagen sich selbst

 

SG Ammerland 1 scheitert am Aufstieg in die Landesliga

 

Mit einem Mannschaftspunkt und einem Brettpunkt Vorsprung gingen die Ammerländer Schachfreunde in ihr letztes Heimspiel der Saison, um den langersehnten Aufstieg in die Landesliga endlich einzutüten. Nie waren die Voraussetzungen günstiger, zumal die 3. und 4. Mannschaft schon aufgestiegen war, die 2. Mannschaft sich in der Verbandsliga wohl würde halten können und man somit in allen 5 Ligen von unten mit einer Mannschaft vertreten wäre. Darüber hinaus mussten die unmittelbaren Konkurrenten aus Hellern gegen den stärksten Verfolger, SK Emden, antreten. Von einem einfachen Sieg der Schachfreunde aus Osnabrück war hier nicht auszugehen.

Ammerland 1 musste leider auf einen wichtigen Stammspieler verzichten, bekam vom Gegner, SV Lingen 2, allerdings auch einen Punkt geschenkt, da das erste Brett unbesetzt blieb. Mit einer 1:0 Führung mussten jetzt nur noch 3,5 Punkte her, um den Aufstieg sicher zu packen. Leider war das deutlich schwieriger, als gedacht.

Oliver John, der bei seinen bisherigen Einsätzen als Ersatzspieler für die erste Mannschaft immer siegreich war, sah gegen seine Gegnerin auch diesmal gut aus und konnte im Übergang zum Läuferendspiel einen Mehrbauern für sich verbuchen. Henning Reins stand gegen seine starke Gegnerin schnell unter Druck und es war nicht abzusehen, dass er diesen schnell würde wieder abschütteln können. Bei Thomas Künzler entwickelte sich alles ganz erfreulich. Er konnte eine aussichtsreiche Angriffsstellung gegen den gegnerischen König für sich entwickeln und brütete über die korrekten Angriffszüge. Oke Wübbenhorst kam ebenfalls gut zurecht aber noch hielt sich die Position in einem soliden Gleichgewicht. Auf eine gute Vorbereitung konnte Tom Peters für seine Partie zurückgreifen und bekam eine sehr aussichtsreiche Position. Ähnlich vorteilhaft sah es für Martin da Costa aus, wohingegen die Position von Carsten zur Brügge doch einen eher schwierigen Eindruck machte.

Unterm Strich sollte durch die Partieverläufe ein Sieg zu schaffen sein. Und doch…Olivers Mehrbauer gestaltete sich in der Umsetzung zum Sieg nicht ganz so leicht. Ein klarer Vorteil war dennoch erkennbar. Henning musste leider eine Figur gegen ein-zwei Bauern geben aber behielt auch eine schlechtere Position. Ein durchschlagender Angriff war bei Thomas nicht mehr zu erreichen, zumal die Bedenkzeit sich erschreckend dem Ende neigte. Ein Remisangebot an den Gegner wurde von ihm nicht in Betracht gezogen, da die allgemeine Entwicklung an den anderen Brettern nicht klar zu deuten war. Bei Oke sah es auch nicht nach einer erfolgversprechenden Entwicklung aus. Toms Position war ebenfalls nicht mehr so rosig, das Gleiche galt für die Stellung von Martin. Lediglich Carsten konnte mittlerweile wieder etwas Luft schnuppern, wenn auch lange nicht in Richtung Siegerstraße.

Plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Oliver konnte seinen Mehrbauern zum 2,5: 0,5 für die Zwischenahner umwandeln, da man sich bei Oke auf ein Unentschieden geeinigt hatte. Thomas geriet in Zeitnot leider völlig aus dem Konzept und ruinierte seine vorher gute Position zum Verlust. Auch Tom verlor in seiner aussichtsreichen Stellung den Faden und musste sich schlussendlich geschlagen geben, so dass bei noch 3 laufenden Partien ein 2,5:2,5 zu Buche stand. Wo sollten die letzten 2 Punkte herkommen?

Martin hatte sich eine sehr gewinnträchtige Position herausgearbeitet, stellte diese in Zeitnot allerdings fast wieder ein, da sein Gegner aber seinerseits Geschenke verteilte, reichte es dann am Ende für Martin doch zum Sieg. Bei Carsten und Henning sah es allerdings düster aus, so dass man zwischenzeitlich schon von einem Verlust ausgehen musste. Glücklicherweise gelang aber noch ein Unentschieden, da Carsten sich aus seiner Bedrängnis befreien und seinerseits Gegenchancen entwickeln konnte. Zu mehr als einem Remis reichte es aber nicht. Henning kämpfte tapfer mit seiner mittlerweile vollen Minusfigur, musste sich aber dann doch geschlagen geben.

Ein 4:4 war kein Wunschergebnis aber doch nicht der Weltuntergang, so dachten sich die Springer. Wie hatte Hellern gegen Emden gespielt? Darauf kam es jetzt an. Alle trauten ihren Augen nicht, als sie das 5,5:2,5 Ergebnis für Hellern sahen. Emden war mit zwei Leuten weniger zum Gegner gereist und dort völlig untergegangen. Dies bedeutete den kompletten Tiefschlag, da Hellern nun mit einem halben Punkt Vorsprung vor der SG Ammerland 1 die Tabelle anführte und damit aufgestiegen war. Am Ende mussten sich alle an die eigene Nase fassen. Der Aufstieg war durch eigene Kraft erreichbar aber diese hatte offenbar nicht ausgereicht, auch wenn niemals zuvor eine Saison so gut gelaufen war, wie diese. Es wurde mit Oliver John in der gesamten Saison lediglich 3 Mal ein Ersatzspieler benötigt. Dabei konnte Oliver alle seine Partien gewinnen. Ein höheres Maß an Zuverlässigkeit war von der gesamten Mannschaft laut Mannschaftsleiter nicht zu erwarten und so war jeder Spieltag eine entspannt zu organisierende Zusammenkunft. Wie es Hellern möglich war, diese Voraussetzungen bei schwächerem Kader und mit 9 gewonnenen kampflosen Partien zu toppen, war allen ein Rätsel und so heißt es nur, in der kommenden Saison wieder angreifen und es einfach besser machen.

In der Gesamtbilanz der 1. Mannschaft ist dann auch zu bemerken, dass bei vielen noch Luft nach oben ist, denn außer Oliver John und Oke Wübbenhorst, die jeweils ein tolles Einzelergebnis erzielen konnten, erreichten die übrigen 56 bis 71%. Bei dem nominellen Vorsprung an den einzelnen Brettern ein eher mageres Ergebnis.

Die 2. Mannschaft konnte sich in der Verbandsliga West mit einem 5:3 Erfolg gegen Nordhorn 3 überzeugend jeglicher Abstiegssorgen entledigen. Es gewannen Uwe Ritter, Björn-Ole Kerski, Gerd Wiechmann, Andreas Meyer und Rainer Kuhlmann.

Topscorer der Stammspieler mit über 60% waren hier Uwe Ritter, Martin Wichelmann und Kilian Pallapies.

Eine deutliche Niederlage gab es für die bereits aufgestiegene 3. Mannschaft gegen SC Cloppenburg. Sven Haase konnte gewinnen und Hans-Joachim Schepker ein Remis erzielen.

Ammerland 4 gelang ein 3,5:0,5 Erfolg gegen Jever 2. Evgeny Bessonov, Klaus Oetjenbruns und Ulrich Smailus gewannen. Hans-Ulrich Wasmus remisierte.

Beim Aufeinandertreffen der 5. und 6. Mannschaft, bestehend aus Jugendlichen, ging die 5. siegreich hervor. Noah Al-Shamery, René Kühnel und Felix Wienberg gewannen beim 3:1. Den einen Punkt für Ammerland 6 erzielte Jannes Gerdes.

Ammerländer Schachfreunde erfolgreich

 

Verbandsligamannschaften gewinnen – 3.und 4. Mannschaft steigen auf

 

Schon nach der vorletzten Runde aller Mannschaftswettkämpfe der einzelnen Mannschaften der SG Ammerland kann man von einem äußerst erfolgreichen Jahr für die Schachfreunde aus Bad Zwischenahn sprechen.

Die erste Mannschaft hatte es auswärts mit Bad Essen zu tun und musste hier als Tabellenführer einen Pflichtsieg gegen den Vorletzten abliefern. Die zweite Mannschaft musste auswärts gegen Wildeshausen kämpfen, was eine schwierige Aufgabe zu sein schien, da der Gegner sich seit einiger Zeit spielstärke- und besetzungsmäßig deutlich gefestigt hatte.

Für die dritte Mannschaft ging es gegen die 3. Oldenburger Mannschaft auswärts um den Aufstieg in die Bezirksliga. In der Kreisliga Jade-Weser musste die 4. Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksklasse Süd-Ost gegen Ammerland 6 perfekt machen.

Bei der ersten Mannschaft lief der Wettkampf nahezu reibungslos gegen die sympathischen Bad Essener. Dennis Weber konnte seinem Gegner am ersten Brett durch solides Spiel recht schnell ein Remis abtrotzen. Es folgten solide Siege durch Henning Reins, Sebastian Beer, Thomas Künzler und Carsten zur Brügge, bei denen die Gegner teilweise kräftig mithalfen. Oke Wübbenhorst hätte gerne seine 100% bestätigt aber kam leider nicht über ein Remis hinaus. Gegen seinen Gegner am 2. Brett hatte Tom Peters sich ausgezeichnet vorbereitet und ein Qualitätsopfer für eine sehr aktive Angriffsstellung eingetauscht. Die gute Vorbereitung konnte er dann schlussendlich auch mit einem Sieg bestätigen. Beim Spielstand von 6:1 fiel dann der Ausgang der Partie von Martin da Costa nicht mehr wirklich ins Gewicht, war aber dennoch äußerst spannend. Beide Spieler hatten noch Turm, Springer und eine identische Bauernanzahl. Das Problem von Martins Gegner war allerdings dessen nahezu völlige Zugunfähigkeit. Die Partie ging noch weitere 20 Züge hin und her, wobei zwischendurch sogar noch einmal der Gegner eine Gewinnchance bekommen sollte. Schlussendlich einigten sich beide nach mehrfach vergebenen Chancen auf ein gerechtes Unentschieden. Damit ist der erste Tabellenplatz gesichert und es kommt alles auf den letzten Wettkampf an. Einer der beiden Verfolger, der SK Emden, musste gegen Osnabrück Federn lassen, so dass nur noch Hellern 2 als einziger Verfolger übrig bleibt. Dieser muss allerdings in der letzten Runde gegen Emden spielen. Es bleibt also spannend.

Der zweiten Mannschaft gelang ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf in der Verbandsliga West. Man musste hier im Abstiegskampf in Wildeshausen antreten. An den ersten drei Brettern waren die Zwischenahner nominell deutlich schlechter als der Gegner, dafür aber an den hinteren Brettern überlegen.

Es ging gleich gut los. Reent Dopychai hatte schon nach ein paar Zügen einen Bauern mehr und baute kontinuierlich seine bessere Stellung zum Sieg aus. In Kilian Pallapies Partie schien nicht sonderlich viel los zu sein, aber auf einmal war der Gegner Matt – 2:0 für Ammerland 2. Rainer Kuhlmann gewann einen Bauern und konnte ebenfalls seinen Vorteil in einen Punkt verwandeln. Frank Schulze hatte eine spannende Stellung auf dem Brett, die seinen Gegner zu viel Zeit kostete. Als die Bedenkzeit abgelaufen war, lagen die Schachfreunde 4:0 in Führung. Bruno Freesemann hatte eine Figur mehr, allerdings eine sehr offene Königstellung. Er konnte aber ebenfalls den Vorteil verwandeln, mit 5:0 stand der Sieg für die Schwarzen Springer fest!

Dies führte an den anderen Brettern zu einem Erlahmen des Kampfgeistes. Alle drei Partien von Gerd Wiechmann, Julian Hans und Martin Wichelmann wurden mit Remis beendet, ein in der Höhe nie zu erwartender 6,5:1,5 Erfolg stand damit fest. Die Zweite ist nun Siebter und kann höchstens noch auf den achten Platz abrutschen, der eigentlich ebenfalls für den Klassenerhalt reichen dürfte. Am letzten Spielplatz gegen den derzeitigen Achten Nordhorn sollten aber sicherheitshalber mindestens noch ein Zähler eingefahren werden, um den siebten Platz zu sichern.

Ihre Aufstiege perfekt machen konnten die 3. Und 4. Mannschaft der SG Ammerland. Gegen Union Oldenburg 3, eine der spielstärkeren Mannschaften der Liga, wurde ein toller 4,5:1,5 Erfolg gefeiert. Damit liegt die Mannschaft 3 Mannschaftspunkte vor dem direkten Verfolger Cloppenburg, gegen den im letzen Mannschaftskampf noch gekämpft werden muss. Für den tollen Aufstiegserfolg in die Bezirksliga verantwortlich waren in diesem Wettkampf Jonas Afken, Hans-Joachim Schepker und Axel Buntemeyer mit vollen Punkten. Oliver John konnte einen halben Punkt zum Sieg beitragen. Andreas Meyer gewann kampflos.

Die 4. Mannschaft hatte gegen die 6. Leichtes Spiel und gewann 3:1. Sie liegt nun uneinholbar in der Tabelle in Führung und hat den aufstieg in die Bezirksklasse Süd-Ost geschafft. Erfolgreich mit gewonnenen Partien waren hier Evgeny Bessonov, Klaus Oeltjenbruns und Ulrich Smailus. Für die 6. Mannschaft gewann Jannes Gerdes. Beiden Aufsteigern herzlichen Glückwunsch!

SG Ammerland 1 verteidigt Tabellenführung

 

Mit einem Punkt Vorsprung vor den Mannschaften Emden und Hellern 2 war die Zielsetzung für die Ammerländer Schachfreunde ganz klar festgelegt. Die verbleibenden Wettkämpfe mussten gewonnen werden, um aus eigener Kraft den lange angestrebten Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Der Gegner Nordhorn Blanke 3 hatte hier einen geringfügigen Angstgegnerstatus, so hatte man hier schon viele Punkte in der Vergangenheit abgeben müssen. Insbesondere Thomas Künzler konnte davon ein Lied singen.

Dem gesetzten Ziel entsprechend wurde allerdings selbstbewusst aufgespielt. Bei Dennis Weber entstand recht schnell eine Einladung zu einem Angriffsspiel des Gegners, die aber vermutlich nur für den außenstehenden Betrachter beängstigend aussah. Im Blick von Dennis war jedenfalls nichts auszumachen. Tom Peters erfreute sich schnell einer überlegenen Angriffsstellung, ebenso wie Oke Wübbenhorst, Sebastian Beer und Oliver John, der in toller Spielverfassung den verhinderten Henning Reins vertrat. Bei Carsten zur Brügge und Martin da Costa hielt sich noch alles die Waage und Thomas Künzler hatte schon erstaunlich viel Bedenkzeit gegen seinen nominell deutlich schwächeren Gegner verbraten. Dieser bot Thomas keinerlei Angriffspunkt und langsam machte sich ein wenig Ratlosigkeit bezüglich einer sinnvollen Partiefortsetzung breit.

Plötzlich trudelten mehrere Ergebnisse hintereinander ein, denn ziemlich zeitgleich konnten Oke, Martin, Sebastian und Oliver ihre Partien für sich entscheiden. Oke gelang dies durch ein präzise geführtes Angriffsspiel gegen den gegnerischen König zu einem sagenhaften 7 aus 7. Martin opferte Bauern, um den Gegner mit aktivem Figurenspiel zu Fehlern zu zwingen. Sebastians und Olivers Gegnern ging die Luft beim Angriffsspiel aus und deren Konter waren nicht zu parieren. Ein solides 4:0 als Zwischenergebnis konnte sich sehen lassen.

Dennis, dem es zwischendurch gelang, sogar in eine eher überlegene Stellung zu geraten, verlor plötzlich den Faden und, er wusste selbst nicht richtig wie ihm geschah, konnte die Angriffe des Gegners nicht mehr abwehren.

Tom war zwischendurch nicht in der Lage, seine mit Bauernopfer einhergehende überlegene Stellung in einen Sieg zu verwandeln und musste kämpfen, um die Gegenchancen des Gegners zu neutralisieren. Bei Carsten hatte sich die Position in ein Leichtfigurenendspiel mit ziemlicher Ausgeglichenheit verwandelt und Thomas sah sich in seiner Planlosigkeit plötzlich einem gegnerischen Angriff ausgesetzt, dem nur noch durch ein Leichtfigurenopfer gegen ein paar Bauern zu begegnen war. Jetzt wurde es doch noch einmal spannend. Den sichersten halben Punkt schien Carsten zum Mannschaftssieg auf dem Brett zu haben. Zur Erleichterung aller willigte der Gegner auch in diesen ein, so dass das Hauptziel schon einmal geschafft war.

Thomas konnte leider die wenigen Remischancen seiner Stellung nicht umsetzen und musste sich geschlagen geben, wieder mal gegen Nordhorn. Das deutliche Endergebnis von 5,5:2,5 stellte Tom schlussendlich dadurch her, dass er den Gegner zu einem aussichtslosen Angriff verleitete, der die Verteidigungsfiguren abzog, um seinerseits gewinnbringend durchschlagen zu können.

Leider konnte die 2. Ammerländer Mannschaft gegen den 2. unmittelbaren Verfolger, SK Emden, nichts ausrichten. Die Zwischenahner Schachfreunde verloren mit 3:5. Uwe Ritter und Reent Dopychai konnten ihre Partien für sich entscheiden. Björn-Ole Kerski und Kilian Pallapies spielten Remis.

Mit dem 5. Sieg im 6. Wettkampf konnte die 4. Mannschaft in der Kreisliga Jade Weser ebenfalls ihre Aufstiegsambitionen untermauern. Gewinnen konnte Günter Dölitzscher im Wettkampf gegen Ammerland 5, Evgeny Bessonov gewann kampflos und Ulrich Smailus spielte unentschieden gegen Felix Wienberg. Für die 5. Mannschaft gewann Benjamin von Kameke.

Gegen WSC 3 unterlag die 6. Mannschaft mit 1:3. Jesko Gerdes sorgte für den einen Punkt.

Tabellenführung zurückerobert

 

SG Ammerland 1 bezwingt Wildeshausen mit 7:1 Punkten

 

Auswärts gegen Wildeshausen, das Schlusslicht der Verbandsliga, sollte für die Schwarzen Springer alles nach Plan laufen, sofern man um den Aufstieg mitspielen will. Doch so gestaltete sich der Wettkampf auch. Die Schachfreunde aus Bad Zwischenahn lagen zu Beginn des Wettkampfes gleich 1:0 in Führung, da Wildeshausen, wie auch schon zuvor in mehreren Wettkämpfen, ein Brett unbesetzt lassen musste. Tom Peters spielte am 2. Brett gegen seinen langjährigen Trainer und einigte sich mit diesem nach kurzer Zeit auf ein freundschaftliches Unentschieden. Thomas Künzler folgte mit einem Sieg im Schnellverfahren, da sein Gegner einzügig eine Leichtfigur hergab. Nachdem Martin da Costa nach überzeugender Spielweise seinen Gegner zur Aufgabe zwingen konnte, stand es frühzeitig 3,5:0,5. Aber auch an den übrigen Brettern sah es eher günstig für die Ammerländer aus. Dennis Weber konnte seinen Gegner am 1. Brett trotz dessen deutlich höherer Wertungszahl gehörig unter Druck setzen. Wie dieser sich aus seiner Misere auf lange Sicht würde befreien können, war kaum auszumachen. Am 3. Brett konnte Sebastian Beer eine Qualität mit besserer Position gewinnen und der Sieg war vermutlich nur eine Frage der Zeit. Carsten zur Brügge hatte bei Figurengleichheit arg zu kämpfen. Absehbar war hier am 4. Brett aber schon ein Bauernverlust und unklar der weitere Partieverlauf. Oke Wübbenhorst hatte seinen Gegner mit einem Mehrbauern und guter Stellung im Griff. Es bahnte sich also ein überlegener Sieg an.

Dieser ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Dennis spielte seinen positionellen Vorteil gnadenlos aus und eroberte Bauern um Bauern und dem Gegner blieb kurz vor dem Matt nur noch die Aufgabe. Mit der besseren Position und Mehrqualität fiel dann auch noch nach weiteren präzisen Zügen eine weitere Figur und Sebastians Gegnerin streckte die Waffen. Oke tat sich noch längere Zeit ein wenig schwer gegen die hartnäckige Verteidigung des Gegners, konnte am Ende aber dann doch durchbrechen und einen weiteren vollen Punkt erbeuten. Als Carsten sich aus einer sehr schwierigen Situation in beiderseitiger Zeitnotphase befreien konnte, einigten sich beide Spieler bei Figurengleichheit auf ein Unentschieden zum 7:1 Endstand und der Rückkehr an den ersten Tabellenplatz der Verbandsliga West.

Trotz Minusbrett konnte auch die 2. Mannschaft einen überragenden Erfolg gegen den SV Lingen 2 mit 5,5:2,5 für sich verbuchen und einen Sprung in der Tabelle auf den 7. Platz machen. Die Gegner traten nämlich auch mit einem unbesetzten Brett den Wettkampf an, so dass nur an 6 Brettern gespielt wurde. Hier konnten die Springer vier volle Punkte durch Uwe Ritter, Martin Wichelmann, Frank Schulze und Gerd Wiechmann für sich verbuchen. Kilian Pallapies spielte Remis.

Auch die 3. Mannschaft war erfolgreich gegen Lohne 2 mit 4,5:1,5 und festigte damit den 1. Tabellenplatz in der Bezirksklasse Süd-Ost. Siegreich waren hier Bruno Freesemann, Herms Huntemann und Jonas Afken. Oliver John, Jochen Schepker und Sven Haase spielten unentschieden.

Ammerland 4 hatte in der Kreisliga Jade-Weser spielfrei, die fünfte Mannschaft konnte leider nicht gebildet werden und verlor kampflos und Ammerland 6 erzielte ein achtbares Unentschieden gegen Jever 2, bei dem Jannes Gerdes und Andreas Kaper erfolgreich waren.

SG Ammerland 1 schlägt Tabellenführer

 

Schwarze Springer gewinnen 5:3 gegen Emden in der Verbandsliga

 

Nach dem Verlust des letzten Wettkampfes gegen Oldenburg hatten die Springer ihre Tabellenführung eingebüßt. Um die Aufstiegschancen zu wahren, musste nun gegen den neuen Tabellenführer, Emden, gepunktet werden. Die Bestbesetzung war für das Heimspiel schon mal eine gute Voraussetzung. Dazu kam eine gehörige Portion Motivation bei allen Spielern. Die ersten Stunden zogen sich dahin, ohne dass für eine Seite ein klarer erkennbarer Vorteil zu sehen war. Henning Reins hatte die Dame seines Gegners mittels Qualitätsopfer eingesperrt und ein drohender Damenverlust lag ständig in der Luft, war aber noch nicht klar. Thomas Künzler opferte einen Bauern gegen eine starke Angriffsposition, doch ein klarer nennenswerter Vorteil wollte sich noch nicht einstellen. Oke Wübbenhorst verstand es gut, seinen Sizilianisch spielenden Gegner gehörig unter Druck zu setzen, aber auch hier war das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Bei Martin da Costa befand sich noch alles im Gleichgewicht. Dennis Weber wurde ziemlich am Königsflügel belagert. Ein durchschlagender Angriff seines nominell deutlich stärkeren Gegners war zwar noch nicht auszumachen aber Gegenspiel zu bekommen lag in noch weiterer Ferne. Tom Peters konnte den Gegner mit seinem „schlechten“ Läufer gegen seinen guten Springer zurücklassen. Ob dies allerdings mit den übrigen Schwerfiguren zu einem deutlichen Vorteil reichen sollte, war unbestimmt. Sebastian Beer und Carsten zur Brügge standen in verwickelten Positionen ausgeglichen.

Zur ersten Zeitkontrolle hatte sich der Stand schon deutlich verändert und die Springer führten 3:1. Hennings Gegner hatte sich zwar noch aus der Notlage einigermaßen befreien können. Mit den Zugeständnissen der Damenrettung war die Partie aber längerfristig nicht zu halten. Oke setzte sich erneut überzeugend gegen seinen Gegner durch, der unter dem aktiven Druckspiel schließlich zusammenbrach. Oke ist somit bester Punktelieferant des Teams. Ebenfalls überzeugend durchsetzen konnte sich Carsten. Dennis war dem starken Königsangriff seines Gegners allerdings nicht über längere Zeit gewachsen und musste sich geschlagen geben. Somit sah alles schon mal ganz vielversprechend aus. Die letzten Partien sollten doch einen Mannschaftserfolg möglich machen. Thomas fand in starker Angriffsstellung, allerdings auch in hochgradiger Zeitnot, nicht die besten Züge und überstand die Zeitkontrolle mit einer optischen Verluststellung. Bei Tom war nicht zu erkennen, wie die Position sich weiter verstärken lassen sollte, da sein Gegner ach sehr geschickt verteidigte. Martin stand ebenfalls in hochgradiger Zeitnot erneut in einer Gewinnstellung aber in dieser Saison ist ihm das Glück leider nicht hold, er musste schlussendlich einen Partieverlust vermelden. So bleib lediglich Sebastians Partie übrig, die für die Spielgemeinschaft aber überzeugend auf Gewinn stand und sich nach einiger Zeit auch zum 4:2 durchsetzte. Thomas machte aus seiner Position das Beste und verstand es, die schlechte Situation des gegnerischen Königs in der Brettmitte auszunutzen und ein Remis durch Zugwiederholung zu erspielen. Am Sieg fehlte hier am Schluss leider nicht viel. Der Mannschaftskampf war somit entschieden und die letzte Partie zum 5:3 für die Springer mit einem Remis beschlossen.

Der zweiten Mannschaft erging es bei ihrem Heimspiel gegen Hellern 2 leider deutlich schlechter. Stark besetzt konnten die Gäste mit 6:2 gewinnen und nach Brettpunkten die Tabellenführung erreichen. Punktgleich folgen dahinter Emden und Ammerland 1. Für die beiden Punkte konnten Martin Wichelmann mit einem Sieg und Reent Dopychai sowie Kilian Pallapies mit ihren Remisen sorgen.

Erfolgreich war ebenfalls die 3. Mannschaft in der Bezirksklasse Süd-Ost. Hier könnte man gegen Quakenbrück 2 mit 3,5:2,5 gewinnen und die Tabellenführung verteidigen. Volle Punkte erzielten dabei Oliver John und Andreas Meyer. Herms Huntemann, Hans-Joachim Schepker und Bernhard Rach spielten unentschieden.

Ammerland 4 konnte kampflos 4.0 gegen WSC3 in der Kreisliga gewinnen.

Rabenschwarzer Tag für die Schwarzen Springer

 

Die Mannschaften der Verbandsliga und Bezirksklasse müssen empfindliche Niederlagen hinnehmen

 

Es war der Tag der Auswärtsspiele. Die erste Mannschaft der Ammerländer Schachfreunde musste gegen die eigentlichen Ligafavoriten Oldenburg 2 antreten. Diese hatten aber schon 2 Niederlagen einstecken müssen, beim letzten Spieltag konnte sogar die 2. Mannschaft gegen die Oldenburger gewinnen. Somit war man guter Dinge, da Oldenburg bisher immer nur sehr ersatzgeschwächt hatte aufstellen können. Die zweite Mannschaft der Ammerländer bekam es mit Bad Essen zu tun. Diese hatten bisher noch keinen Mannschaftspunkt erzielen können und waren nominell auch deutlich schlechter besetzt als die Schwarzen Springer, was ebenso eine gute Voraussetzung zu sein schien. Bei der dritten Mannschaft hatte man es mit Cloppenburg zu tun. Gut aufgestellt erwartete man hier einen harten aber dennoch ausgeglichenen Wettkampf, da beide Mannschaften nominell ungefähr ausgeglichen besetzt sind. Leider sollte aus den Möglichkeiten nicht viel Erfreuliches erwachsen.

Die erste Mannschaft, wiederholt in Bestbesetzung angetreten, erlebte eine nahezu perfekt aufgestellte Oldenburger Mannschaft. In dieser Konstellation hatte man sich schon zu Beginn der Saison einen harten und schwierigen Wettkampf ausgemalt und so sollte es dann auch kommen. An den unteren vier Brettern war die Punkteausbeute zunächst sehr erfreulich. Henning Reins und Oke Wübbenhorst konnten mit starkem Druckspiel und unter Ausnutzung gegnerischer Ungenauigkeiten recht schnell einen Sieg zum 2:0 erringen. Thomas Künzler hatte es mit einer Französischen Verteidigung zu tun und stand mehrmals vor der Frage, ob er das Spiel unter großem Risiko verschärfen oder eher abwartend defensiv agieren soll. Durch die nachträgliche Analyse war die gewählte defensive Variante wohl auch die bessere Wahl, mündete allerdings auch nur in einem schmeichelhaften Unentschieden. Martin da Costa stand in einem Damen/ Leichtfiguren Endspiel dadurch etwas besser, dass der gegnerische König deutlich luftiger stand. Schlussendlich war allerdings auch hier nicht mehr als ein Remis drin. Somit kam es auf die oberen vier Bretter an, den 3:1 Stand in ein Unentschieden oder sogar einen Sieg umzumünzen. Dennis Weber hatte es am ersten Brett mit einem nominell deutlich stärkeren Gegner zu tun. Er schaffte es aber über lange Zeit, diesem Paroli zu bieten. In der Zeitnotphase war optisch sogar eine vorteilhafte Stellung entstanden, diese wurde dann aber schnell in ein Springer- und Turmendspiel verwandelt, welches der Gegner dann so lange knetete, bis Dennis Gegenwehr nicht mehr ausreichte. Eine sehr gute Leitung, die leider nicht mindestens mit Remis belohnt wurde. Am 2. Brett schaffte es der Kontrahent von Tom Peters, diesen unter permanenten Druck zu setzen. Plötzlich war dann alles vorbei, ohne die näheren Umstände genauer mitbekommen zu haben. Leider war es kein Zähler für die Ammerländer. Carsten zur Brügge bekam es mit einer verhassten Eröffnung zu tun, geriet schnell unter Druck und konnte diesem nicht lange Stand halten und Sebastian Beer erging es leider auch nicht besser. Ein optisch gut gewähltes Abspiel zum Ende der Eröffnung entpuppte sich dann nach und nach doch als sehr vorteilhaft für den Gegner, der diesen dann am Ende auch zu einem vollen Punkt umsetzte. Somit kassierten die Schwarzen Springer eine 3:5 Niederlage und mussten ebenso die Tabellenführung abtreten.

Der zweiten Mannschaft erging es leider nicht anders. Stark ersatzgeschwächt, es fehlten die Stammspieler von Brett 2 bis 4, war man den Gegnern trotzdem nominell überlegen, konnte dies aber nicht in Mannschaftspunkte umsetzen. Kilian Pallapies und Axel Buntemeyer konnten gewinnen, Julian Hans, Frank Schulze und Reent Dopychai jeweils Remis erzielen zum wiederholt undankbaren 3,5:4,5.

Beim harten Aufeinandertreffen mit Cloppenburg geriet die 3. Mannschaft leider mit 1:5 ziemlich unter die Räder. Oliver John und Hans-Joachim Schepker konnten hier Remis erzielen.

In der Kreisliga Jade-Weser lief es dann doch etwas besser. Ammerland 4 konnte Jever 2 mit 2,5:1,5 bezwingen. Hans-Ulrich Wasmus und Ulrich Smailus gewannen und Evgeny Bessonov spielte Remis. Beim Aufeinandertreffen der Jugendteams, der 5. und 6. Mannschaft, trennte man sich mit einem freundschaftlichen Unentschieden. Gewinnen konnten Noah Al-Shamery, Tobias Oltmanns, Jannes Gerdes und Jesko Gerdes.

Schwarze Springer bleiben dran

 

Aktueller Spieltag bringt allen Mannschaften Erfolgserlebnisse

 

In der Verbandsliga West gelang es der 1. Mannschaft der Ammerländer Schachfreunde weiterhin um den Aufstieg mitzuspielen. Auswärts gegen Osnabrück2, einen langjährigen und nicht zu unterschätzenden Ligakonkurrenten, konnte ein überzeugendes 5,5:2,5 erreicht werden. Dabei vermittelt das Ergebnis den Eindruck eines überzeugenden und deutlichen Sieges, wonach es allerdings über lange Zeit überhaupt nicht aussah.

Recht schnell und, um bei der Formulierung zu bleiben, am Überzeugendsten, lief es bei Oliver John, der für den abwesenden Carsten zur Brügge in die Bresche springen musste. Ihm gelang es am 8. Brett in einer taktisch scharfen Stellung den Gegner so unter Druck zu setzen, dass dieser eine Figur geben musste und dabei gänzlich die Lust verlor. Dennis Weber konnte seiner Spielweise treu bleiben und schnell, durch gehörige Mithilfe seines Gegners, diverse Abtäusche in die Wege leiten. Danach war in absolut ausgeglichener Endspielstellung für beide nichts mehr zu holen und man einigte sich auf unentschieden. Oke Wübbenhorst konnte seinen Gegner am 5. Brett lange Zeit sehr stark unter Druck setzen und an der Entwicklung hindern. Dann sah es doch zwischendurch danach aus, als könne der Gegner sich erholen aber Oke konnte sich schlussendlich überzeugend durchsetzen und die Springer mit 2,5:0,5 in Führung bringen. Zu diesem Zeitpunkt sah es an den übrigen Brettern allerdings noch völlig unklar aus. Thomas Künzler bot in einer ihm unangenehmen aber ausgeglichenen Position seinem Gegner Remis an. Dieser durfte allerdings nicht annehmen und so wurde weitergespielt. Henning Reins gelang es, die Dame seines Gegners in seine Stellung zu locken. Leider wurde sein Spiel dann doch zu riskant im Angriff und so konnte der Osnabrücker Schachfreund eine Mehrfigur behaupten und Henning schließlich bezwingen. Bei Martin da Costa ergab sich nach verteilten Chancen eine ausgeglichene Endspielposition, die für niemanden mehr aussichtsreiche Chancen bot, so dass ein Remis zum 3:2 für die Ammerländer der Zwischenstand war. Nachdem Sebastian Beer gegen seinen Gegner am 3. Brett schöne Verwicklungen und einen tollen Angriff aufs Brett zauberte, gelang durch gute gegnerische Verteidigung doch kein nachhaltiger Vorteil und die Stellung fuhr sich so fest, dass für beide Seiten kein vorteilhaftes Durchbrechen mehr zu bekommen war. Beide hatten bis zum Schluss noch nahezu alle Bauern auf dem Brett behalten. So wurde auch hier Remis vereinbart und Tom Peters und Thomas Künzler mussten es richten. Bei Tom sah es am 2. Brett ganz ordentlich aus. Er hatte das aktivere Figurenspiel und konnte zentrale Felder besetzen, wohingegen sein Gegner auf Verteidigung festgelegt war. Doch konnte Tom diesen Vorteil auch zu einem Gewinn nutzen? Nach einem sicheren Remis sah es allemal aus.

Thomas sah sich nach zwei vergeblichen Remisangeboten, der Gegner war ja nun zum Weiterspielen verdammt, einer Stellung mit verteilten Chancen gegenüber, in der beide Seiten schon viele Chancen auf eine Verbesserung der eigenen Position vergeben hatten und das nicht gerade hochklassige Spiel wogte hin und her. Thomas gelang es allerdings, den Gegner in eine massivere Zeitnot vor der ersten Zeitkontrolle zu bringen. In dieser ging er dann doch aggressiver vor und das ein oder andere Risiko ein, wobei der Gegner in der Kürze der Zeit doch nicht die besten Züge fand. Kaum war die Zeitkontrolle vorbei, befand sich Thomas in einer nicht mehr zu verlierenden Position und kurze Zeit später sogar in einer Gewinnstellung, da der Gegner gleich noch einen dicken Patzer hinterher schob. Die Partie war dann zwar sogar die längste des gesamten Wettkampfes aber der Gegner hätte auch schon deutlich früher aufgeben können. Tom hatte nämlich unterdessen mit seinen Figuren das ersehnte Druckspiel erzeugen und den Gegner zu Fehlern verleiten können, so dass die Ammerländer vergnügt mit 5,5:2,5 die Heimreise antreten konnten.

Ebenfalls in der Verbandsliga musste die 2. Mannschaft der Schwarzen Springer antreten. Diese konnte die ersten Punkte eingefahren und das auch noch gegen einen ursprünglichen Ligafavoriten Union Oldenburg 2.

In das Match gegen die Oldenburger Reserve ging die Zweite somit als nomineller Außenseiter. Nach den beiden guten Vorstellungen zu Saisonbeginn hatten die Spieler aber doch die Hoffnung, diesmal was Zählbares mitzunehmen.

Es ging auch gleich gut los. Dank des zuverlässigen Service der Deutsche Bahn blieb das achte Brett der Oldenburger am Augustfehner Bahnhof stehen, Kilian Pallapies konnte so einen kampflosen Punkt einfahren. Gerd Wiechmann war gesundheitlich etwas angeschlagen und nahm daher das frühe Remisangebot seines Gegners gerne an. Auch Frank Schulze und dessen Gegner hatten nicht die rechte Kampfeslust und einigten sich auf ein recht frühes Remis. So stand es schnell 2-1 für die Ammerländer.

An den anderen Brettern sah es aber nicht so doll aus. Uwe Ritter war mit einer schwierigen Stellung aus der Eröffnung gekommen, Martin Wiechelmann erst recht, und Julian Hans sah eingangs des Mittelspieles einen sehr stark aussehenden Königsangriff des Gegners auf sich zukommen. Reent Dopychais Königsstellung sah verdächtig aus, er hatte allerdings auch Gegenchancen. Bei Klaas Ansmann konnte der Mannschaftsleiter noch keine rechte Tendenz erkennen.

Uwe hat dann aber Wege für ein starkes Gegenspiel gefunden und konnte in der Folge sogar eine Figur und die Partie gewinnen. Klaas opferte (ob erzwungen war nicht klar zu sagen) eine Figur gegen zwei Bauern und etwas Initiative. Bald hatte er aber die Initiative gegen sich und musste aufgeben. Martin verlor einen Bauern, landete aber glücklicherweise in einem Endspiel mit Türmen und einem verschiedenfarbigen Läufer, der seine bekannten Remistendenzen voll entfalten konnte, Remis also. Gegen den Angriff von Julians Gegner war tatsächlich kein Kraut gewachsen, Julian musste aufgeben. Reents Partie hatte sich aber sehr erfreulich entwickelt, er konnte  einen Freibauern bilden, den der Gegner nur mit Figurenverlust bremsen konnte. Reent konnte diese letzte noch laufende Partie (für Reent sicherlich Premiere) dann sicher gewinnen, womit auch der Mannschaftskampf mit 4,5-3,5 gewonnen war!

Die 3. Mannschaft der Schwarzen Springer konnte ein glückliches unentschieden gegen die 3. Oldenburger erreichen. Ebenfalls mit einem kampflosen Punkt Vorsprung gelang neben den beiden Remis von Herms Huntemann und Axel Buntemeyer wohl Bruno Freesemann der entscheidende Glücksgriff des Matches. Dieser lag wohl schon stellungsmäßig aussichtslos darnieder und zwischendurch wurde ihm sogar ein Remisangebot nahegelegt. Doch der Gegner schien die Position nicht richtig verstanden zu haben und schaffte es noch, diese durch Probleme mit der Uhr zu verlieren. Die Springer hat es gefreut und so konnte die Tabellenführung in der Bezirksklasse Süd-Ost verteidigt werden.

In der Kreisliga Jade-Weser trennten sich die 6. und 4. Mannschaft der Ammerländer mit einem 2:2 Unentschieden. Für die 6. Mannschaft holten Ibrahim Öhner und Jannes Gerdes volle Punkte, für die 4. Mannschaft taten dies Erich Sehrbrock und Ulrich Samailus. Die 5. Mannschaft hatte spielfrei.

Ammerland 1 behauptet sich im internen Wettkampf knapp

 

In der Verbandsliga West setzen sich die Favoriten mit 4,5:3,5 durch

 

Die 2. Runde der Schachmannschaftswettkämpfe brachte ein Familientreffen zustande. Die 2. Mannschaft der Ammerländer Schachfreunde wollte es der favorisierten 1. Mannschaft zeigen und hatte sich ordentlich vorbereitet. Leider bekam diese aber einen kleinen Vorsprung gleich zu Beginn, da ein Spieler der 2. Mannschaft plötzlich erkrankt und kein Ersatz mehr zu bekommen war. Doch es sollte trotzdem denkbar knapp werden, denn beide Mannschaften waren in ihrer Bestbesetzung angetreten.

Die erste Partie endete nach 14 Zügen aber fast 3 Stunden verbrauchter Bedenkzeit zwischen Thomas Künzler und Reent Dopychai im erreichten ungleichfarbigen Läuferendspiel unentschieden. Zu diesem Zeitpunkt war an den übrigen Brettern kaum eine vorteilhafte Einschätzung für eine Partei vorzunehmen, wenn man von Brett 8 absieht. Hier hatte Henning Reins seinen Kontrahenten Kilian Pallapies mit einer Fesselung gehörig unter Druck gesetzt und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der volle Punkt eingefahren wird. So sollte es dann auch noch vor der Zeitkontrolle sein. Bei Martin da Costa gegen Frank Schulze war alles weitgehend im Gleichgewicht. Lediglich das Läuferpaar sprach geringfügig für Martin. Carsten zur Brügge hatte gegen Julian Hans am 4. Brett eine schöne Angriffsstellung. Da aber Julian auch Gegenangriffsversuche startete, war noch nicht so ganz auszumachen, wie das Ergebnis am Ende ausfallen sollte. Die übrigen 3 vorderen Bretter zeichneten sich durch unklare Stellungsbilder mit verteilten Chancen aus. Allen gemeinsam war allerdings die knappe Zeit der Spieler der 1. Mannschaft, die bei noch auszuführenden 10 bis 20 Zügen allesamt nicht mal mehr 15 Minuten zur Verfügung hatten.

Plötzlich ging es am 4. Brett dann doch schnell, da Julian den durchschlagenden Erfolg von Carstens Angriff etwas unterschätzt hatte und die Erste ging mit überzeugenden 3,5:0,5 Punkten in Führung. Viel fehlte nun nicht mehr zum Sieg. An Brett 2 und 5 gingen hin und wieder Remisangebote ein, die aber alle abgelehnt wurden. Inzwischen hatte sich an Brett 1 die Stellung nach mehreren Opfern von Uwe Ritter, der auf die Provokationen von Dennis Weber eingegangen war, so verändert, dass Dennis mit 3 Leichtfiguren und einem Turm mit zentraler offener Königsstellung gegen Dame und Läufer von Uwe kämpfen musste. Sollte Dennis seine Position stabilisieren können, sollte man ihm den Vorzug geben. Sollte es Uwe gelingen, mit Bauernunterstützung den König weiter ins Freie zu treiben und Drohungen an verschiedenen Flügeln zu schaffen, würde die Bewertung umgekehrt ausfallen. An Brett 2 und 3 wurde mit lediglich 1,5 Minuten gegen über 30 in sehr komplizierten Positionen gekämpft aber Tom Peters und Sebastian Beer sind alte Zeitnotstrategen und so wurde dem Mannschaftsleiter noch nicht vollkommen schlecht.

Brett 5 egalisierte sich stellungsmäßig dann zunehmend, das Läuferpaar löste sich in Luft auf und es blieb jeweils ein Turm mit gleicher Bauernanzahl und einem friedlichen Remisschluss zum 4:4. An Brett 2 folgte Tom dem Hinweis, Klaas Ansmann doch noch mal Remis anzubieten und stieß beim Gegner erfreulicher Weise nicht auf taube Ohren, so dass der Mannschaftssieg für die 1. Mannschaft schon mal eingetütet war. Brett 1 und 3 entwickelten sich in Zeitnot dann doch nicht mehr so erfreulich. Dennis war leider etwas zu optimistisch und öffnete einen Flügel, statt ihn geschlossen zu halten, was Uwe die Möglichkeit der verschiedenen Flügelschwächen einräumte, die Dennis dann am Ende auch das Genick brachen. Mit geschlossenem Flügel wäre ein Unentschieden sehr gut möglich gewesen. Martin Wichelmann nutzte die Zeitnot des Gegners ebenfalls gut aus und konnte die geschwächte Fianchettoposition des gegnerischen Königs immer weiter unterminieren, 2 Bauern gewinnen und am Ende auch die Partie zu einem denkbar knappen 4,5:3,5. Wie es ohne den Pluspunkt zu Beginn des Wettkampfes ausgegangen wäre, möchte man sich gar nicht ausmalen.

Ebenfalls gegeneinander antreten mussten die Schachfreunde der 4. und 5. Mannschaft in der Kreisliga Jade-Weser. Hier setzte sich die Erfahrung gegen die Jugend mit 3:1 durch. Für die 4. Mannschaft punkteten Evgeny Bessonov, Hans-Ulrich Wasmus und Ulrich Samailus. Einen Achtungserfolg konnte der Nachwuchsjugendliche Felix Wienberg gegen Erich Sehrbrock erlangen.

 

 

SG Ammerland 1 gelingt guter Saisonstart

 

5:3 Sieg gegen Hellern 2 - die Zweite unterliegt Osnabrück 2 mit 3,5:4,5

 

Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga zum Ende der letzten Saison, wollten sich die Schachfreunde der 2. Ammerländer Mannschaft den Antritt in der Verbandsliga nicht nehmen lassen. Es konnte dann auch für beide Mannschaften ein zwar dünner, jedoch spielstarker Kader bereitgestellt werden. Schwierig wird es lediglich, wenn von den Stammspielern regelmäßige Ausfälle verzeichnet werden sollten.

Im ersten Wettkampf der neuen Saison blieb die erste Mannschaft von Ausfällen verschont. Der 2. gelang dies jedoch nicht. Ob das der entscheidende Grund für die knappe Niederlage war, lässt sich schwer sagen. Die Spielstärke begünstigt hat der Ausfall von Frank Schulze sicherlich nicht.

Beide Teams mussten sich auf den Weg nach Osnabrück begeben. Der Wettkampf der 1. Mannschaft lief verhältnismäßig unspektakulär, so dass der Mannschaftsleiter, Thomas Künzler, nie Bauchschmerzen bekam, den Sieg seiner Mannschaft gegen Hellern 2 nicht erleben zu dürfen. Er leitete an Brett 7 dann auch den Sieg mit seiner lediglich 14 Züge dauernden Partie ein. Der Gegner wurde bereits in der Eröffnung entscheidend unter Druck gesetzt und konnte sich diesem nicht ohne entscheidenden Materialverlust entziehen.

An Brett 8 stand bei Henning Reins schnell das Brett in Flammen. Kurzzeitig hatten die Zuschauer den Eindruck, dass der Gegner Oberwasser bekommen könnte, doch verlor dieser dann in einer taktisch verzwickten Position den Faden und musste sich geschlagen geben, da das Matt nicht mehr zu verhindern war.

Mit einem 2:0 im Rücken spielte es sich für den Rest der Mannschaft auch deutlich entspannter. Bei Oke Wübbenhorst an Brett 6 und Martin da Costa an Brett 5 sah es nach bereits vorteilhaften Positionen aus. An den ersten beiden Brettern wurde von Dennis Weber und Tom Peters plötzlich schnell remis gemacht. Tom gelang dies in einer sehr passiven Position durch Zugwiederholung. Dennis, der das Wagnis einging, in dieser Saison Brett 1 zu spielen, gelang gegen einen nominell deutlich stärkeren Gegner eine solide Partie, die im Endspiel keine vorteilhaften Aussichten für beide Seite bot. Für Dennis und die Mannschaft schon einmal das erste Zeichen, eine richtige Wahl mit der Besetzung von Brett 1 getroffen zu haben.

An Brett 3 spielte Sebastian Beer eine Partie mit verteilten Chancen aber geringfügigem Stellungsvorteil für die Ammerländer. Bei Carsten zur Brügge sah es am 4. Brett allerdings nicht so rosig aus. Er musste leider eine Qualität ins Geschäft stecken und versuchte sein Möglichstes, dafür ein aussichtsreiches Figurenspiel zu bekommen.

Im weiteren Verlauf ging es dann doch recht schnell. Sebastian gelang ein schöner Überfall auf den gegnerischen König mit zwingendem Materialgewinn und Aufgabe des Gegners. Martin da Costa hatte seinen Gegner mit Dame und Läufer so entblößt, dass der König die Reise über das gesamte Brett antrat und alle nur noch auf das Händeschütteln des Gegners warteten. Dieser verteidigte sich jedoch zäh. Bei Oke lief alles ganz überzeugend. So konnte er im Mittelspiel eine Qualität des Gegners gewinnen und diesen im Endspiel auch noch vom Einstellen einer weiteren Leichtfigur überzeugen. Der hatte danach dann aber die Lust am Weiterspielen verloren und verschaffte den Springern das ersehnte 5:1. Leider brachten das erhoffte Figurenspiel und verbundene Freibauern im Zentrum für Carsten nicht den gewünschten Erfolg, so dass er sich schlussendlich geschlagen geben musste.

Bei Martin, auf der Suche nach dem gegnerischen König und der Frage, warum die Partie überhaupt noch lief, gab es plötzlich ungläubiges Staunen. Dem Gegner war es gelungen, immer die letzte Chance für den eigenen König korrekt zu ergreifen und Martin zu kleinen Ungenauigkeiten zu bewegen, der sich am Ende auch noch entnervt vergriff und die an sich tolle Partie komplett einstellte. Sehr schade aber am Ende waren alle zufrieden mit dem ungefährdeten Sieg zum Saisonauftakt.

Dieser gelang der 2. Mannschaft leider nicht.

Schöne Erfolge konnten Julian Hans und Kilian Pallapies an den Brettern 3 und 6 erzielen, deren Gegner nominell beide knapp 100 Punkte besser waren. Halbe Zähler steuerten Martin Wichelmann, Gerd Wiechmann und Reent Dopychai dem Endergebnis von 3,5:4,5 bei.

Mit dem 2. Sieg im zweiten Wettkampf in der Bezirksklasse Süd-Ost konnten die Ammerländer der 3. Mannschaft mit einem 5:1 Sieg gegen Lohne 2 heute vorübergehend die Tabellenspitze erreichen. Erfolgreich waren Oliver John, Hans.Joachim Schepker, Sven Haase, Andreas Meyer und Evgeny Bessonov.

In der Kreisliga Jade Weser hatte die 4. Mannschaft heute spielfrei. Die 5. und 6. Mannschaft treten in der gleichen Liga als Jugendnachwuchsteams an. Dabei verlor die 5. heute leider kampflos. In der 6. konnte lediglich Andreas Kaper am 1. Brett ein Remis erzielen.

 

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